Apples Spotlight Suche und die Privatsphäre

Die Suchfunktion „Spotlight“ gibt es schon lange in iOS und bietet die Möglichkeit, den Inhalt eines iPhones oder iPads zu durchstöbern. Mit iOS 8 wurde Spotlight überarbeitet und um neue Suchquellen erweitert. Das darunter die Privatsphäre möglicherweise leidet, dürfte den wenigsten auf den ersten Blick klar sein. Die Rede ist hier von den „Spotlight Vorschlägen“. Ziel ist es bereits beim Tippen entsprechende Vorschläge auf Basis einer gewissen Intelligenz zu erhalten. Von der Idee her ganz prima. Macht es doch das Leben noch einfacher und bequemer. Doch woher weiß dieses kleine Gerät denn, wonach ich eigentlich suchen möchte?

Ganz einfach. Alles was in der Suche eingegeben wird, wird automatisch an Apple übertragen und in Datenbanken gespeichert. Daraus lassen sich gewisse Suchmuster bilden, die dann genutzt werden, um Antworten zu präsentieren. Dieses neue Feature beschränkt sich aber nicht nur auf die Spotlight Suche. Auch die Adresszeile des Safari Browsers ist davon betroffen und übermittelt per Default alles Eingegebene an Apple. Wem dieses Feature nicht so ganz geheuer ist, kann es an zwei Stellen deaktivieren. Die Spotlight Suchvorschläge lassen sich unter „Einstellungen\Allgemein\Spotlight-Suche“ deaktivieren.

Apple Spotlight Suche

Wer in der Safari auch auf „iOS nach Hause telefonieren“ verzichten möchte, findet das besagte Feature unter „Einstellungen\Safari“

Apple Spotlight Suche

Bei dieser Gelegenheit kann man gleich die Suchmaschine auf „DuckDuckGo“ ändern, um den Schutz der Privatsphäre im Netz noch ein Stückchen zu erhöhen.

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