History für SQLPlus unter Linux

Mit SQLPlus lassen sich über die Kommandozeile Oracle Datenbanken verwalten. Alles was getan werden muss, um die Datenbank zu betreiben, kann hierüber erledigt werden. Allerdings hat die Linux Variante von SQLPlus einen enormen Nachteil. Bis zur Version 12.1.0.2 beherrscht SQLPlus keine History. Es müssen also wiederkehrende Befehle jedesmal neu eingegeben werden, was nach kürzester Zeit extrem nervig ist. Allerdings lässt sich mit einem kleinen Trick eine History für SQLPlus einrichten, um komfortabler damit arbeiten zu können.


Erledigen lässt sich das mit dem Paket “rlwrap” welches nachträglich installiert werden muss. Im Folgenden werden die Schritte aufgezeigt die unter CentOS benötigt werden. Um “rlwrap” installieren zu können wird erstmal das aktuelle Epel Release benötigt. Dies lässt sich hier herunterladen.

wget http://dl.fedoraproject.org/pub/epel/7/x86_64/e/epel-release-7-10.noarch.rpm

Nun kann Epel installiert werden.

sudo rpm -Uvh epel-release*rpm

Das installierte rpm Paket kann nach der Installation wieder gelöscht werden.

rm epel-release-7-10.noarch.rpm

Danach steht auch “rlwrap” für yum zur Verfügung.

sudo yum install rlwrap

Und schon kann SQLPlus mit einer funktionierenden History verwendet werden. Die Syntax hierfür erfolgt folgendermaßen.

rlwrap sqlplus

Um sich keinen neuen Befehlsaufruf merken zu müssen, kann ein Alias für den Befehl angelegt werden, damit SQLPlus wie bereits gewohnt aufgerufen werden kann.

sudo nano ~/.bashrc
alias sqlplus="rlwrap sqlplus”

History für SQLPlus Oracle

Ab sofort lässt sich SQLPlus wie immer verwenden, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass ab sofort eine funktionierende History für SQLPlus mit an Bord ist.

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