Vom Banana Pi zum Odroid-C2

Vor gut zwei Jahren – nachdem ich bereits erste kleinere Projekte mit dem Raspberry Pi hinter mir hatte – interessierte mich, was es denn noch so auf dem Einplatinencomputer Markt gibt. Bei meinen Recherchen bin ich ziemlich schnell beim „Banana Pi“ hängen geblieben. Hatte dieser schon eine Dual Core ARM v7 CPU, SATA Schnittstelle und Gigabit Netzwerk. Im Vergleich zu meinem damaligen „Raspberry Pi 1B“ war das schon ein deutlicher Unterschied. Es musste also ein Banana Pi her, der zuerst klassisch über eine SD Karte als Storage mit Arch Linux betrieben wurde.

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OCSP Stapling unter nginx aktivieren

Beim Einsatz von SSL gibt es einiges zu beachten, um Seiten ordentlich verschlüsselt auszuliefern. Grundvoraussetzung hierfür ist ein X.509 Zertifikat mit einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Der private Schlüssel liegt ausschliesslich gut geschützt auf dem Webserver. Der öffentliche Schlüssel wird von jedem Client verwendet, der über https auf die entsprechende Seite zugreifen möchte. Let’s Encrpyt ist hier nur ein Beispiel, zur Ausstellung von Zertifikaten.

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PuTTY SSH Client konfigurieren

Wer unter Windows eine SSH Session auf ein Unix / Linux System herstellen möchte, benötigt einen SSH Client. In Windows 10 wird ein solcher wohl nativ verfügbar sein. Allerdings dürfte aktuell das Tool „PuTTY “ die wohl beste Lösung für einen SSH Client sein. Im Prinzip reicht es, die IP Adresse des Zielsystems einzugeben, um die Sitzung aufzubauen. Allerdings gibt es noch die ein oder andere Konfigurationsmöglichkeit, um sich z.B. permanent benötigte Konfigurationen zu speichern oder auch sicherheitsrelevante Einstellungen vorzunehmen.

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Raspberry Pi für Dauereinsatz optimieren

Viele nutzen Ihre Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi oder einen Banana Pi im Dauereinsatz als „Server“. Dabei gibt es natürlich einiges zu beachten, damit ein stabiler 24/7 Einsatz so reibungslos wie möglich funktioniert. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Möglichkeiten zeigen, um den manuellen Aufwand der Systempflege zu minimieren. Dazu gehören die folgenden Themenblöcke:

  • Backup des Systems bzw. einzelner Daten
  • Watchdog zur automatischen Systemüberwachung
  • Netzwerk Überwachung
  • Dienste im Fehlerfall neu starten

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Firewall für Raspberry Pi mit iptabels

Für den Raspberry Pi bzw. den Banana Pi ist die Firewall iptables bereits mit an Board, jedoch nicht konfiguriert. Wer seinen Einplatinencomputer direkt im Internet hängen hat, sollte die Firewall aktivieren, um den Schutz des Systems zu erhöhen. Im Folgenden wird eine Beispielkonfiguration für eine statefull Firewall gezeigt. Diese kann je nach Einsatzzweck abweichen und erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit. Es empfiehlt sich, ein aktuelles Backup vorzuhalten, um im worst case schnell wieder auf den Ursprungszustand zu kommen.

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Syntax highlighting in Nano

Unter Linux gibt es mehrere Editoren zum Bearbeiten von Dateien. Die gängigsten dürften wohl VIM und Nano sein. Da Nano sehr einfach zu bedienen ist, basieren auch sehr viele Anleitungen darauf. Oftmals ist es jedoch nicht wirklich komfortabel z.B. größere Shell oder Python Skripte damit zu bearbeiten, da kein Syntax highlighting (siehe Wikipedia) aktiv ist.

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Email Benachrichtigung bei OpenVPN Verbindung

OpenVPN gehört mittlerweile zu meinen regelmäßig genutzten Tools. Zum einen benötige ich einen VPN Tunnel, falls ich von außerhalb auf meine Systeme zugreifen möchte, zum anderen kann ich darüber auch meinen Internetverkehr leiten, wenn ich mit einem unbekannten Hotspot verbunden bin. Aktuell läuft mein OpenVPN Server auf einem Raspberry Pi Modell 1B, der für diesen Zweck völlig ausreichend ist. Klick

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Banana Pi mit SSD betreiben

Standardmäßig werden Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi oder der Banana Pi mit einer SD Karte als Speichermedium betrieben. Dort liegen der Bootloader, das Betriebssystem samt Applikationen und möglicherweise auch die Daten. SD Karten haben jedoch ein paar Nachteile. Sie sind nicht sonderlich langlebig und haben dazu im Vergleich zu Festplatten schlechtere Schreib- Leseraten. Mit einer Transcend Class 10 SDHC Karte wurde auf dem Banana Pi die Lese- und Schreibgeschwindigkeit getestet.

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Cozy Cloud auf dem Raspberry Pi

Cozy ist eine Open Source Private Cloud Lösung, um gewisse Dienste bzw. Applikationen von einem heimischen Server über das Internet zu veröffentlichen. Cozy ähnelt dem Funktionsumfang der bekannten Lösung OwnCloud. Der Vorteil bei Cozy liegt meiner Meinung nach bei der Architektur. Im Gegensatz zum anfälligen PHP setzt Cozy auf NodeJS (Serverseitiges Java Script). Für Heimanwender eignen sich hier Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi, Banana Pi oder ähnliche. Wer komplett auf der grünen Wiese anfängt, kann sich auch ein fertiges Image für den Raspberry Pi herunterladen. Auf bestehenden Systemen kann Cozy auch über die Paketquellen installiert werden.

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Tiny Tiny RSS auf Raspberry Pi installieren

RSS ist ein Dienst, der in der Regel von jedem Blog und den meisten Nachrichtenseiten zum Konsumieren der Inhalte angeboten wird. Über entsprechende Mobile Apps, Anwendungen bzw. Integrationen in Emailclients ist es möglich, automatisch über neue Nachrichten/Beiträge informiert zu werden und diese direkt zu lesen, ohne die entsprechende Seite zu besuchen. Wird RSS auf mehreren Endgeräten genutzt, besteht schnell das Problem, nicht mehr zu wissen, was schon gelesen wurde und was nicht. Um dieses Problem zu umgehen wird eine zentrale Stelle benötigt, die einem das Denken ein Stück weit abnimmt. Bis vor kurzem stellte Google einen Dienst dafür zur Verfügung. Wie so manch anderer schöner Dienst, wurde auch „Google Reader“ eingestellt. Zeit genug also, sich seinen eigenen RSS Server auf einem Raspberry Pi oder Banana Pi zu installieren, um ein Stückchen unabhängiger von kommerziellen Diensten mit ungewisser Zukunft zu sein.

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