SSD auf Ursprungszustand zurücksetzen

Ein SSD (Solid State Drive) Laufwerk ist heutzutage in beinahe jedem Rechner zumindest als Systempartition zu finden. Im Vergleich zur herkömmlichen Festplatte (HDD) bringt eine SSD einige Vorteile. Zum einen gibt es keine mechanischen Teile, die bei unsachgemäßer Verwendung zum totalen Datenverlust führen können, zum anderen sind die Schreib- und Leseraten um ein vielfaches höher. Einen „älteren“ Rechner mit einer SSD ausstatten, ist in der Regel ein richtiger Performance Schub. Mit der Zeit kann die Schreibgeschwindigkeit einer SSD jedoch nachlassen, selbst wenn TRIM aktiv ist. Mit TRIM werden sowohl ungenutzte als auch ungültige Blöcke markiert, damit diese später wieder beschrieben werden können. Um den Datenspeicher wieder so flott wie am Anfang zu bekommen, gibt es das sogenannte „Secure Erase“ Verfahren.

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Banana Pi mit SSD betreiben

Standardmäßig werden Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi oder der Banana Pi mit einer SD Karte als Speichermedium betrieben. Dort liegen der Bootloader, das Betriebssystem samt Applikationen und möglicherweise auch die Daten. SD Karten haben jedoch ein paar Nachteile. Sie sind nicht sonderlich langlebig und haben dazu im Vergleich zu Festplatten schlechtere Schreib- Leseraten. Mit einer Transcend Class 10 SDHC Karte wurde auf dem Banana Pi die Lese- und Schreibgeschwindigkeit getestet.

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Festplatten mit SMART überwachen

Festplatten in Rechnern oder Servern sind klassische Gebrauchsgegenstände mit einer endlichen Lebenszeit. Bei mechanischen Festplatten lassen sich Fehler teilweise hören. Sich darauf zu verlassen ist jedoch ein gefährliches Spiel. Um Datenverlust zu vermeiden sollten Festplatten überwacht werden, damit im Ernstfall rechtzeitig reagiert werden kann. Der hierfür eingesetzte Standard heißt S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology). Um die SMART Werte unter Linux zu überwachen gibt es die Smartmontools.

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Seafile Daten auf externe Festplatte verschieben

Seafile ist eine prima Lösung, um seinen eigenen privaten Cloud Storage zu betreiben. Für ein paar wenige User reicht es, einen Raspberry Pi als Server zu verwenden. Dieser braucht wenig Strom, kostet sehr wenig in der Anschaffung und nimmt nicht viel Platz weg. Das zu Grunde liegende Linux läuft auf einer SD Karte. Der Speicherplatz auf einer SD Karte kann jedoch schnell zu knapp werden und somit das Cloud Vergnügen trüben. Im Folgenden wird beschrieben, wie die kompletten Seafile Daten auf ein externes Medium verschoben werden können. Das kann eine externe Festplatte oder ein USB Stick sein. Die eigentliche Seafile Installation bleibt weiterhin auf der SD Karte. Das neue Datenmedium, welches mit ext4 formatiert sein sollte, muss erstmal dauerhaft gemountet werden.

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Festplatten unter Linux mit SMART prüfen

Festplatten in Rechnern oder Servern sind klassische Gebrauchsgegenstände mit einer endlichen Lebenszeit. Bei mechanischen Festplatten lassen sich Fehler teilweise hören. Sich darauf zu verlassen ist jedoch ein gefährliches Spiel. Um Datenverlust zu vermeiden sollten Festplatten geprüft bzw. überwacht werden, damit im Ernstfall rechtzeitig reagiert werden kann. Der hierfür eingesetzte Standard heisst S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology). Um die SMART Werte unter Linux zu überwachen und auszuwerten gibt es die Smartmontools.

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Festplatten Image mit Partclone erstellen

Die Notwendigkeit eines Backups wird immer dann erkannt, wenn es das erste Mal benötigt wird. Ist dann keines da, fängt man das Schwitzen an und der Puls schlägt höher. Daher ist es immer ratsam alles Wichtige regelmäßig und ordentlich zu sichern. Möglichkeiten dazu gibt es beinahe wie Sand am Meer. Genauso gibt es Lösungen für unterschiedliche Betriebssysteme. In einem älteren Blogpost habe ich beschrieben, wie sich eine komplette Festplatte bzw. Partition mit dem Live Linux „Clonezilla“ erzeugen lässt. Klick Clonezilla kann mit allen gängigen Dateisystemem umgehen und ist somit für Linux als auch Windows und Mac Systeme geeignet. Allerdings muss hierfür das System immer mit einer Live CD gebootet werden. Wer einzelne Festplatten bzw. Partitionen direkt unter Linux sichern möchte, für den ist der Start einer Live CD möglicherweise unnötig, solange es sich nicht um die Systemfestplatte handelt. Ein weiteres Szenario kann sein, die bestehende Installation eines Einplatinencomputers wie ein Raspberry Pi oder Banana Pi zu sichern.

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Festplatte mit BitLocker verschlüsseln

Microsoft bietet seit Windows Vista mit BitLocker eine eigene Lösung, um Festplatten zu verschlüsseln. Mit „BitLocker to Go“ ist es auch möglich, USB Sticks zu verschlüsseln. Dies funktioniert natürlich nur in einem entsprechenden Windows Umfeld. Wer eine plattformunabhängige Lösung zum Verschlüsseln von Datenträgern sucht, könnte bei VeraCrypt fündig werden. Zu VeraCrypt habe ich bereits einige Beiträge geschrieben: Klick
Damit BitLocker sauber funktioniert, ist einiges zu beachten. Um eine ordentliche Verschlüsselung zu erreichen, müssen erstmal einige Gruppenrichtlinien bearbeitet werden. Dies geschieht über das MMC Snap-in „Gruppenrichtlinienobjekt-Editor“.

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VirtualBox VM shrinken

Viele entscheiden sich bei VirtualBox VMs für den Einsatz von dynamischen Festplatten. Diese haben den Vorteil, dass nicht sofort der gesamte Speicherplatz allokiert werden muss. Die Festplatten wachsen bei Bedarf bis die maximale Größe erreicht ist. Sollte sich der tatsächliche Speicherbedarf wieder verringern, schrumpft die virtuelle Festplatte jedoch nicht automatisch, sondern behält die ursprüngliche maximale Größe. Um den Speicherbedarf zu minimieren, gibt es die Möglichkeit, virtuelle Festplatten nachträglich zu verkleinern oder zu shrinken. Dazu muss der freie Speicherplatz zuerst mit Nullen überschrieben werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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Festplatte unter Hyper-V vergrößern

Microsofts Hypervisor „Hyper-V“ ist aktuell unter Windows Server 2012 R2 sowie Windows 8.1 verfügbar, um damit Virtuelle Maschinen betreiben zu können. Ein schönes Feature, welches gelegentlich benötigt wird, ist eine virtuelle Festplatte im laufenden Betrieb zu vergrößern bzw. zu verkleinern.

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Festplatte mit DM-Crypt und LUKS verschlüsseln

Wer seine privaten Daten vor unbefugten Zugriffen schützen möchte, wird um Verschlüsselung nicht herumkommen. Unter Arch Linux eignet sich DM-Crypt um seine komplette Datenfestplatte bzw. Datenpartition zu verschlüsseln. Bei externen Datenträgern gilt es zu beachten, dass eine mit DM-Crypt verschlüsselte Platte nicht unter Windows Systemen verwendet werden kann. Hierfür gibt es aktuell nur das als unsicher geltende TrueCrypt, welches plattformunabhängig ist. Bevor es mit dem Tutorial weitergeht, möchte ich noch eine Warnung aussprechen. Die folgenden Befehle löschen alle Daten auf der angegeben Festplatte/Partition. Am besten mehrfach überprüfen, ob wirklich der richtige Datenträger ausgewählt wurde, bevor alle Daten weg sind!

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