Odroid C2 mit Arch Mainline Kernel

Der Einplatinencomputer Odroid-C2 von Hardkernel wird standardmäßig mit dem nicht mehr ganz aktuellen Kernel 3.14.x ausgeliefert. Unter Arch Linux läuft mein System aktuell mit dem Mainline Kernel. So steht immer die aktuelle Version des Linux Kernels zur Verfügung. Allerdings ist dieser Vorgang mit ein wenig Vorsicht zu betrachten. Es ist nicht garantiert, dass alle Funktionen mit dem Mainline Kernel gegeben sind, da durchaus benötigte Patches fehlen können. Im reinen Headless Betrieb kann ich auf alle wichtigen Funktionen wie Ethernet und USB Ports zugreifen. Der Wechsel auf den Mainline Kernel ist generell nicht kompliziert. Allerdings empfiehlt sich auf jeden Fall im Vorfeld ein Backup anzulegen, um wieder ohne großen Aufwand auf die vorherige Version zurückwechseln zu können. Eine einfache Lösung liefert Partclone unter Linux. Damit lassen sich komprimierte Images einer Partition anlegen.

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VirtualBox Kernel Fehler beim Start

Für Tests, unterschiedliche Betriebssystemversionen etc. setzte ich diverse Virtuelle Maschinen ein. Als Typ 2 Hyervisor verwende ich hierfür die OpenSource Version von Oracles VirtualBox. Als ich auf meinem Hauptrechner mit Arch Linux den Kernel auf Version 4.4.3 aktualisierte, bekam ich eine unschöne Fehlermeldung, beim Versuch eine Virtuelle Maschine zu starten.

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Banana Pi Arch Linux Kernel Update

Der Einplatinencomputer „Banana Pi“ ist eine Alternative zum bekannteren und weiter verbreiteten „Raspberry Pi“. Allerdings hat der Banana Pi auch ein paar Vorteile. Dazu gehören unter anderem der SATA Anschluss, um eine Festplatte anzuschließen. Darauf lässt sich dann das Betriebssystem installieren um die Gesamtperformance zu erhöhen. Allerdings ist der Comunity Support nicht so groß wie beim Raspberry Pi. Dies merkt man z.B. auch beim Kernel. Standardmäßig bekommt man für den Banana Pi die Version „3.4.103“, die nicht mehr wirklich aktuell ist. Entweder man kompiliert sich jetzt seinen eigenen Kernel für den Banana Pi oder man greift auf den Arch Linux ARM Kernel kurz „ALARM“ zurück.

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Rootkits aufspüren mit rkhunter

Rootkits gehören wohl zu den besonders unschönen Arten von Schadsoftware. Rootkits verstecken sich meist so tief im System und können sich so geschickt tarnen, dass ein Auffinden schwierig bis unmöglich wird. Rootkits dienen einem Angreifer primär sich unbemerkt Zugriff zu verschaffen bzw. Schadsoftware nachzuladen. Je nach Rootkit Art nistet sich der Schädling in unterschiedlichen Bereichen des Systems ein. Das kann der Arbeitsspeicher sein, der Kernel oder bestehende Prozesse. Besonders spannend wird es, wenn sich ein Rootkit das BIOS/EFI eines Systems oder den Controler der Festplatte als neues Heim aussucht. Hier hilft dann nur noch der Tausch der Hardwarekomponenten. Auch Anwender, die zu Hause Ihre eigene Cloud auf einem Einplatinencomputer wie einem Raspberry Pi oder Banana Pi betereiben, sollten auf der Hut sein, um die eigenen Daten bzw. die der Freunde und Familie zu schützen.

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Banana Pi Kernel Update per Skript

Der Banana Pi Einplatinencomputer ist seit ein paar Monaten erhältlich und ist durch die bessere Performance eine echte Alternative zum Raspberry Pi. Gerade im Serverbetrieb macht sich der größere Arbeitsspeicher und die DualCore CPU bemerkbar. Allerdings lässt sich auch beim Banana Pi der Kernel nicht über die offiziellen Paketquellen aktualisieren, da hier einige Anpassungen erforderlich sind. Wer sich seinen Kernel nicht selbst kompilieren kann bzw. möchte, ist auf die Mithilfe der Community angewiesen. Die Banana Pi Entwickler stellen auf dem Github Account von Lemaker alle benötigten Komponenten zur Verfügung, um den für das Single-Board optimierten Kernel zu verwenden.

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