MySQL Binary Logs belegen viel Speicherplatz

Auf einem Einplatinencomputer wie dem Raspberry Pi lassen sich prima diverse Anwendungen betreiben. Für kleine Benutzergruppen ist es zum Beispiel recht einfach möglich, eine Private Cloud einzurichten, um Daten zu synchronisieren oder um Kalender und Kontakte mit unterschiedlichen Geräten abzugleichen. Damit solche Anwendungen auch funktionieren wird in den meisten Fällen eine Datenbank vorausgesetzt. Als Datenbanksystem kann auf aktuellen Generationen der Einplatinencomputer “MySQL” bzw. dessen Fork “MariaDB“ zum Einsatz kommen. Die Leistung der Geräte ist zwischenzeitlich so gut, dass dies problemlos funktioniert. MySQL bzw. MariaDB sollten vor dem ersten Einsatz zwingend abgesichert werden, damit zumindest die wichtigsten Grundkonfigurationen abgeschlossen sind.

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Seafile Library für Backup optimieren

Mit der Open Source Software „Seafile“ lassen sich Daten über eine Private Cloud auf diversen Endgeräten synchron halten. Wird eine synchronisierte Datei bearbeitet, wird diese auf alle Endgeräte verteilt. Dabei lässt sich die Synchronisation automatisch durchführen, sobald eine Veränderung festgestellt wird oder nur bei Bedarf auf Anforderung. Um eine gewisse Grundstruktur zu erreichen, lassen sich beliebige Libraries erstellen, über die dann die Dateien synchronisiert werden. So lassen sich zum Beispiel private von beruflichen Daten trennen. Auf jedem konfigurierten Endgerät lassen sich die zu synchronisierenden Libraries individuell festlegen. Jede Library wird dann fest mit einem lokalen Verzeichnis verbunden. Für viele Fälle ist dieses Verhalten auch absolut ausreichend. Wenn jedoch aus Gründen der Datensicherung viele verschiedene Verzeichnisse in die Private Cloud geschoben werden sollen, macht es wenig Sinn, für jedes Verzeichnis eine eigene Library anzulegen.

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Raspbian Linux auf „Stretch“ aktualisieren

Das auf Debian Linux basierte Raspbian, welches eine spezielle Version für den Raspberry Pi ist, dürfte die wohl gängigste Distribution für das Single Board sein. Debian ist dafür bekannt, einen besonders stabilen Betrieb zu gewährleisten. Das hat natürlich zur Folge, dass einige Pakete einen etwas älteren Stand haben. Oftmals bringen neue Versionen jedoch spezielle Features, die benötigt bzw. gewünscht werden. Der aktuelle Debian stable Release trägt den Namen „Stretch“. Hier werden die meisten Pakete auf eine aktuelle Version gehoben. Debian lässt sich durch Anpassen der bestehenden Paketlisten auf das aktuelle Release upgraden, ohne eine Neuinstallation durchführen zu müssen.

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sudo ohne Passwortabfrage

In der Linux und Unix Welt läuft sehr viel über strikte Berechtigungen. Viele Aktionen sind einem Standardbenutzer nicht gestattet, welches aus Sicherheitsgründen natürlich einige Vorteile mit sich bringt. Um eine gewisse Aktion mit den Berechtigungen eines anderen Benutzers ausführen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten. Die wohl gängigere Methode dürfte der Befehl „sudo“ sein, welcher für substitute user, do steht. Damit lassen sich je nach Konfiguration Befehle bzw. Aktionen mit erhöhten Berechtigungen ausführen, ohne dass das Passwort von root bekannt sein muss. Des Weiteren werden alle Aktionen die mit „sudo“ ausgeführt werden auch protokolliert und lassen sich somit auf den tatsächlichen Benutzer zurückführen.

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Raspberry Pi als OpenVPN Server

Wie kann ich eigentlich von außerhalb meines eigenen Netzwerks sicher auf interne Ressourcen zugreifen, ohne jeden dafür benötigten Port direkt über das Internet erreichbar zu machen? Will ich so etwas überhaupt? Den Zugriff wahrscheinlich schon. Direkt über das Internet vielleicht eher nicht. Um beide Ziele zu erreichen, wird ein VPN Tunnel benötigt, durch den die komplette Kommunikation abgeschottet von der Außenwelt läuft. Dazu wird im eigenen Netzwerk ein VPN Server aufgebaut. Die meiner Meinung nach beste Lösung hierfür ist OpenVPN. Je nach Netzwerk, kann der OpenVPN Server auch direkt auf dem heimischen Router laufen Klick.

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Windows 10 Linux Shell „Hostname kann nicht aufgelöst werden“

Seit dem Windows 10 Anniversary Update (Build 1607), lässt sich das Linux Subsystem auf Basis von Ubuntu nutzen. So steht direkt unter Windows, ohne eine dedizierte Linux VM zu benötigen, eine Linux Shell auf Basis von Ubuntu zur Verfügung. Wie sich die Linux Shell unter Windows 10 aktivieren lässt, habe ich hier beschrieben: Klick Aktuell befindet sich das Ganze noch im Beta Status. Das merkt man bereits an einfachen und gängigen Befehlen wie „ping“, welcher seinen Dienst verweigert.

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Richtige Uhrzeit am Raspberry Pi mit NTP

In vielen Fällen übernimmt ein Einplatinencomputer wie z.B. ein Raspberry Pi die Aufgabe eines Servers, indem er gewisse Dienste zur Verfügung stellt. Wenn das Gerät im 24*7 Modus betrieben wird, ist es sehr wichtig, dass die Uhrzeit und das Datum immer richtig gesetzt sind. Dafür ist bei der für den Raspberry Pi wohl gängigsten Distribution “Raspbian” bereits “NTP” mit an Bord, welches sich darum kümmert, dass das Gerät jeweils die aktuelle Zeit hat.

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SSD auf Ursprungszustand zurücksetzen

Ein SSD (Solid State Drive) Laufwerk ist heutzutage in beinahe jedem Rechner zumindest als Systempartition zu finden. Im Vergleich zur herkömmlichen Festplatte (HDD) bringt eine SSD einige Vorteile. Zum einen gibt es keine mechanischen Teile, die bei unsachgemäßer Verwendung zum totalen Datenverlust führen können, zum anderen sind die Schreib- und Leseraten um ein vielfaches höher. Einen „älteren“ Rechner mit einer SSD ausstatten, ist in der Regel ein richtiger Performance Schub. Mit der Zeit kann die Schreibgeschwindigkeit einer SSD jedoch nachlassen, selbst wenn TRIM aktiv ist. Mit TRIM werden sowohl ungenutzte als auch ungültige Blöcke markiert, damit diese später wieder beschrieben werden können. Um den Datenspeicher wieder so flott wie am Anfang zu bekommen, gibt es das sogenannte „Secure Erase“ Verfahren.

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Auflösung für virtuellen Linux Gast anpassen

Was wäre das Leben ohne virtuelle Maschinen. Ob für schnelle Tests, produktive Maschinen oder Spielwiesen. Die Einsatzszenarien sind extrem vielfältig. Selbst habe ich auch permanent diverse VMs mit im Gepäck. Grundsätzlich wird in der Virtualisierung bei einem Hypervisor zwischen „Typ 1“ und „Typ 2“ unterschieden. Bei einem „Typ 1 Hypervisor“ wie zum Beispiel „VMware vSphere“, „Microsoft Hyper-V“, „KVM“ oder „Citrix XenServer“ wird direkt auf die Hardware zugegriffen. Die Ressourcen werden also ohne Umwege angesprochen. Der „Typ 2 Hypervisor“ findet sich eher im privaten bzw. nicht produktiven Einsatz und hat noch das Betriebssystem als Zwischenschicht. Gängige Lösungen hierfür sind VirtualBox, Paralells und VMware Workstation für Windows bzw. VMware Fusion für macOS.

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Windows 10 Linux Shell zurücksetzen

Unter Windows 10 lässt sich seit Build 1607 ein Linux Subsystem installieren, um die Linux Shell „Bash“ nutzen zu können. Damit steht dann innerhalb der Windows Installation ein Ubuntu Subsystem zur Verfügung. Es lassen sich eigene Pakete installieren, SSH Verbindungen aufbauen und diverse andere Aktionen über die Konsole ausführen. Wie sich das Subsystem initial aktivieren lässt, steht hier beschrieben. Klick.Wer sich erstmal austoben und unterschiedliche Sachen ausprobieren möchte, braucht hierbei kein schlechtes Gewissen zu haben. Denn wenn das Subsystem kaputt gespielt ist, lässt es sich ganz einfach wieder komplett entfernen oder auf den Ursprungszustand zurücksetzen.

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