Lästiger SMIME Bug in Apple iOS

Um meine Emails zu verschlüsseln, setze ich sowohl GPG als auch S/MIME ein. Beide Verfahren haben hier diverse Vor- und Nachteile. Damit ich generell die Funktionalität der Emailverschlüsselung auf iOS Geräten nutzen kann, habe ich mich hier für S/MIME entschieden, da es bereits integriert ist und ohne großen Aufwand genutzt werden kann. Wie S/MIME grundsätzlich zu nutzen ist, habe ich in einigen Beiträgen zusammengefasst: Klick Unter iOS verfolgt mich bereits seit mindestens Version 9 ein tierisch nerviger SMIME Bug, welcher immer dann zuschlägt, sobald ein Kommunikationspartner ein neues Zertifikat verwendet.

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SMIME unter Thunderbird nutzen

Um Emails mit dem OpenSource Email Client Thunderbird zu verschlüsseln oder zu signieren, gibt es neben PGP das Verfahren S/MIME, welches der Mail Client direkt unterstützt. Um Emails überhaupt signieren und/oder verschlüsseln zu können, wird ein persönliches X.509 Zertifikat benötigt. Wie sich ein solches Zertifikat kostenlos erstellen lässt, habe ich hier beschrieben: Klick. Das Zertifikat muss zunächst in Thunderbird bekannt gemacht werden, um es zum Verschlüsseln bzw. Signieren zu nutzen. Das Zertifikat mit der Endung „.p12“ oder „.pfx“ kann über den Menüpunkt „Bearbeiten\Konten-Einstellungen“ importiert werden.

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SMIME unter Outlook nutzen

Um Emails mit Outlook zu verschlüsseln oder zu signieren, eignet sich das Verfahren S/MIME, da der Mail Client bereits S/MIME an Bord hat. Um Emails überhaupt signieren und/oder verschlüsseln zu können, wird ein persönliches X.509 Zertifikat benötigt. Wie sich ein solches Zertifikat kostenlos erstellen lässt, habe ich hier beschrieben: Klick Das Zertifikat muss zunächst mal auf dem Windows Rechner importiert werden, damit Outlook es auch erkennt und verwenden kann. Dazu das Zertifikat mit der Endung „.p12“ oder „.pfx“ einfach doppelklicken, damit der Installationsassistent startet.

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SMIME unter iOS nutzen

Um Emails unter iOS zu verschlüsseln oder zu signieren, eignet sich das Verfahren S/MIME, da der Apple Mail Client bereits nativ S/MIME unterstützt. Zwingende Voraussetzung für den Einsatz von S/MIME unter iOS ist ein persönliches X.509 Zertifikat. Wie sich ein solches Zertifikat kostenlos erstellen lässt, habe ich hier beschrieben: Klick
Das fertige exportierte Zertifikat, welches im „.p12“ Format vorliegen sollte, schickt man sich am einfachsten per Email. Sollte ein Apple Rechner vorhanden sein, lässt sich auch über das „iPhone Configuration Utility“ ein Profil erstellen, in dem das S/MIME Zertifikat bereits enthalten ist. Das Profil kann dann direkt über iTunes auf das iPhone / iPad kopiert werden, ohne dass sensible Daten über das Internet verschickt werden müssen.

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SMIME Zertifikat zum Verschlüsseln von Emails

S/MIME ist neben PGP ein weiterer Standard, um Emails digital zu signieren und / oder zu verschlüsseln. Die digitale Signatur wird verwendet, um die Authentizität zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass die Email auf dem Versandweg nicht manipuliert wurde. Verschlüsselt wird der Inhalt der Email, damit Dritte den Inhalt nicht lesen können. Wichtig ist hier zu wissen, dass ausschließlich der Nachrichteninhalt verschlüsselt wird. Betreff sowie die Metadaten bleiben wie auch bei PGP unverschlüsselt. Daher ist es immer ratsam den Betreff einer Email so zu wählen, dass der Inhalt nicht automatisch ableitbar ist, wenn dieser geheim bleiben soll. Genau wie auch bei PGP hat S/MIME diverse Vor- aber auch Nachteile. Ein klarer Vorteil ist die bessere Unterstützung der Mailclients. Gängige Programme wie Thunderbird, Outlook, Apple Mail etc. unterstützen S/MIME nativ, ohne zusätzliche Plug-Ins zu benötigen. Ein deutlicher Nachteil ist der Bezug der öffentlichen Schlüssel, die zur Verschlüsselung benötigt werden. Auch bei S/MIME kommt das asymmetrische Verfahren zum Einsatz.

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