VMware virtuelle Festplatte verkleinern

Unter VMware lassen sich für jeden beliebigen Zweck virtuelle Maschinen verwalten. Dabei ist es egal, welches Betriebssystem hier zum Einsatz kommt. In der Regel wird jeder VM mindestens eine virtuell Festplatte zugeordnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese für das Betriebssystem oder zur reinen Datenablage genutzt wird. Dieses Verhalten ist auch unabhängig von der eingesetzten Version (VMware vSphere, Workstation, Fusion oder Player). Virtuelle Festplatten lasen sich primär auf zwei unterschiedliche Arten anlegen. Es gibt statische und dynamische Festplatten. Bei einer statischen virtuellen Festplatte wird die definierte Größe sofort fest allokiert. Wird zum Beispiel eine statische Festplatte mit 1TB Größe angelegt, verwendet diese bereits diese Größe auf dem physischen Speicher, ohne das Daten darauf liegen. Aus Performance Gründen hat dies natürlich Vorteile. Die Festplatte muss bei steigendem Datenverbrauch nicht mitwachsen. Ebenso wird der physische Speicher nicht so stark fragmentiert. Im privaten Bereich kommen vermutlich eher die dynamischen Festplatten zum Einsatz.

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Auflösung für virtuellen Linux Gast anpassen

Was wäre das Leben ohne virtuelle Maschinen. Ob für schnelle Tests, produktive Maschinen oder Spielwiesen. Die Einsatzszenarien sind extrem vielfältig. Selbst habe ich auch permanent diverse VMs mit im Gepäck. Grundsätzlich wird in der Virtualisierung bei einem Hypervisor zwischen „Typ 1“ und „Typ 2“ unterschieden. Bei einem „Typ 1 Hypervisor“ wie zum Beispiel „VMware vSphere“, „Microsoft Hyper-V“, „KVM“ oder „Citrix XenServer“ wird direkt auf die Hardware zugegriffen. Die Ressourcen werden also ohne Umwege angesprochen. Der „Typ 2 Hypervisor“ findet sich eher im privaten bzw. nicht produktiven Einsatz und hat noch das Betriebssystem als Zwischenschicht. Gängige Lösungen hierfür sind VirtualBox, Paralells und VMware Workstation für Windows bzw. VMware Fusion für macOS.

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VirtualBox VM shrinken

Viele entscheiden sich bei VirtualBox VMs für den Einsatz von dynamischen Festplatten. Diese haben den Vorteil, dass nicht sofort der gesamte Speicherplatz allokiert werden muss. Die Festplatten wachsen bei Bedarf bis die maximale Größe erreicht ist. Sollte sich der tatsächliche Speicherbedarf wieder verringern, schrumpft die virtuelle Festplatte jedoch nicht automatisch, sondern behält die ursprüngliche maximale Größe. Um den Speicherbedarf zu minimieren, gibt es die Möglichkeit, virtuelle Festplatten nachträglich zu verkleinern oder zu shrinken. Dazu muss der freie Speicherplatz zuerst mit Nullen überschrieben werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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VirtualBox und das Extension Pack

VirtualBox ist unter Linux ein ziemlich guter Typ 2 Hypervisor. Das bedeutet, dass die virtuellen Maschinen nicht direkt auf die physikalischen Hardware Ressourcen zugreifen, sondern zwischen Hypervisor und Hardware noch das Betriebssystem als Schicht liegt. Damit die auf VirtualBox laufenden Maschinen auch USB Geräte erkennen und bei Bedarf einen PXE Boot durchführen können, muss zusätzlich das so genannte Extension Pack installiert werden.

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