Will man Outlook für iOS wirklich?

Am 29.01.2015 hat Microsoft Outlook für iOS und Android veröffentlicht. Die App soll den von Outlook gewohnten Zugriff auf Emails, Kalender und Kontakte ermöglichen. Erstmal eine prima Sache möchte man meinen. Doch die AGBs von Microsoft haben es in sich. Jegliche Kommunikation geht erstmal über Microsofts Server und wird dort zwischengespeichert. Dazu gehören folgende Elemente.

  • Emails
  • Anhänge
  • Kalendereinträge
  • Kontakte
  • Anmeldedaten von Exchange Konten

Wie man sieht, muss man sich bei der Verwendung von Outlook für iOS oder Android komplett vor Microsoft nackt machen was Emails angeht. Gerade im Business Umfeld stellt das ein großes Problem dar. Wie bekannt sein dürfte, ist Microsoft ein US Unternehmen und unterliegt somit dem Patriot Act. Dieser Umstand ermöglicht US Amerikanischen Geheimdiensten den problemlosen Zugriff auf gespeicherte Daten. Und da bleibt eigentlich nur noch eine einzige Frage übrig. Will man das? Eine Alternative hierzu ist Microsoft Outlook WebAccess (OWA). Gerade OWA 2013 bietet eine Touch optimierte Oberfläche die sich schön mit einem Tablet bedienen lässt. Bleibt erstmal zu hoffen, dass Microsoft hier schnell nachbessert.

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