Jenkins Server als Docker Container

Jenkins ist ein Open Source Server zur Automatisierung gewisser Tätigkeiten. Das können zum Beispiel Installationen von Infrastrukturkomponenten oder automatisierte Build and Deployment Tasks sein. Auch Docker Images lassen sich damit bauen. Damit der Jenkins Server die erforderlichen Projekte erfolgreich ausführen kann, bedarf es einiger Konfigurationsschritte. Dazu gehören neben den benötigten Plugins auch Zugangsdaten für Projekte sowie grundsätzliche Konfigurationen des Jenkins Servers. Das Jenkins Projekt bietet hierfür auch fertige Docker Images an, um den Einstieg zu vereinfachen. Ich greife hierzu immer zur LTS Version „jenkins/jenkins:lts“. Hierbei handelt es sich um ein völlig blankes Image ohne jegliche Konfiguration. Es verhält sich nach dem Start also wie eine lokale Jenkins Installation, die zum ersten Mal aufgerufen wird. Um sich die wiederkehrende Arbeit der Grundkonfiguration zu ersparen, können gewisse Konfigurationen bereits beim Erzeugen des Containers mit übergeben werden. Wird der Container mehrfach benötigt, spart das eine ganze Menge Zeit.

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Jenkins Slave Agent als Windows Dienst mit OpenJDK

Jenkins nutze ich beruflich ziemlich intensiv, um gewisse Sachen zu automatisieren. Dadurch bin ich in der Lage, gewisse Tätigkeiten stark zu standardisieren. Erst neulich habe ich mir eine Testumgebung neu aufgebaut, die auf Windows Server 2019 und SQL Server 2019 basiert. Für die Kommunikation zwischen Jenkins Server und Host wird ein so genannter Slave Agent installiert. Dieser basiert auf Java. In meiner neuen Testumgebung sollte für alles Java basierte ausschließlich OpenJDK zum Einsatz kommen. Mit OpenJDK gibt es jedoch standardmäßig keine Möglichkeit, JNLP Dateien auszuführen, da die “javaws” Komponente nicht mehr vorhanden ist. Damit war es immer sehr einfach, einen Slave Agent direkt als Windows Dienst einzurichten. Eine Erweiterung mittels “IcedTea-Web”, um Java Web Start wieder nutzen zu können, wollte ich vermeiden.

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Fritzbox automatisch per Skript neu starten

Eine Fritzbox von AVM dürfte sich in sehr vielen deutschen Haushalten finden lassen. Sei es als Router, als Repeater oder als WLAN Access Point. So auch bei mir. Neben einem Router laufen noch zwei WLAN Access Points. Hin und wieder tut auch mal den AVM Geräten ein Neustart ganz gut. Um dies nicht immer bei Bedarf manuell machen zu müssen, lässt sich der Vorgang auch prima automatisieren. AVM hat dazu das TR-064 Protokoll implemetiert. Hiermit lassen sich gewisse Funktionen innerhalb des eigenen Netzwerks konfigurieren. Eine davon ist der Neustart des Geräts.

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Thunderbird mit integrierter OpenPGP Unterstützung

Mozilla hat jetzt das Update seines Emailclients Thunderbird in der Version 78.2.1 veröffentlicht. Damit steht jetzt die direkte Unterstützung der Email Verschlüsselung mit OpenPGP zur Verfügung. Sollten Emails mit älteren Versionen von Thunderbird durch OpenPGP verschlüsselt werden, waren das Add-On Enigmail sowie die GnuPG Binaries erforderlich. Der alternative Standard “S/Mime”, welcher auch zur Verschlüsselung von Emails verwendet werden kann, wird schon sehr lange von Thunderbird direkt unterstützt. Ein automatisches Update von Version 68 auf Version 78 wird derzeit noch nicht angeboten. Das Update muss direkt von der Thunderbird Seite heruntergeladen werden.

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DNS over TLS auf einer Fritzbox aktivieren

AVM liefert derzeit die Version 7.20 für die gängigen Modelle aus. Darunter sind viele neue Funktionen und Verbesserungen enthalten. Eine davon ist “DNS over TLS”. Bei “DoT” handelt es sich um ein Protokoll, mit dem DNS Abfragen per TLS verschlüsselt über Port 853 übertragen werden. Der Vorteil von verschlüsselten DNS Abfragen besteht unter anderem darin, dass ein unbefugtes Mitlesen des Datenverkehrs nicht mehr möglich ist. Dadurch lässt sich durchaus die Privatsphäre der Anwender besser schützen. Da nicht jeder DNS Server “DoT” unterstützt, ist man auf vor allem auf große Anbieter wie z.B. Google, Cloudflare oder Quad9 angewiesen. Hierbei ist es eine Vertrauensfrage, die sich jeder selbst beantworten muss, ob man den Dienst nutzen möchte oder nicht.

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macOS falsches Tastaturlayout im Anmeldebildschirm

Unter macOS kann es unter Umständen dazu kommen, dass das Tastaturlayout im Anmeldebildschirm nicht mit dem des Benutzers übereinstimmt. Gerade wenn die primäre Systemsprache zum Beispiel auf Englisch gesetzt ist, wird auch im Anmeldebildschirm das englische Tastaturlayout verwendet. Ist das verwendete Passwort jedoch zum Beispiel auf eine deutsche Tastaturbelegung ausgelegt, kann es zu Problemen kommen. In den Anmeldeoptionen lässt sich zwar das Eingabemenü für den Anmeldebildschirm einblenden, damit eine alternative Eingabe ausgewählt werden kann, jedoch ist das nicht bei jeder Anmeldung wünschenswert.

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SSH Zugriff auf Synology NAS

In der Regel werden die meisten Aktionen, um ein Synology NAS zu konfigurieren über die Web Oberfläche durchgeführt. Teilweise ist es aber auch wünschenswert, per Konsole auf das NAS zuzugreifen, um gewisse Aktionen auszuführen. Dies kann zur Analyse, für Wartungsarbeiten oder einfach nur, um das System besser zu verstehen erforderlich sein. Damit der Zugriff über die Konsole funktioniert, muss über die DSM Oberfläche der SSH Zugang aktiviert werden. Dazu wird der SSH Dienst über die “Systemsteuerung/Terminal & SNMP” aktiviert. Der Telnet Dienst kann bei Bedarf temporär als Notlösung aktiviert werden, wenn an der SSH Konfiguration etwas nicht stimmt und der Zugriff nicht mehr möglich ist.

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Automatische Updates für Windows Server 2019 deaktivieren

Windows Server werden in aller Regel unternehmensweit per Gruppenrichtlinien verwaltet, damit grundlegende Einstellungen sichergestellt werden können. In lokalen Umgebungen oder für Testszenarien kann es jedoch möglich sein, dass diese Einstellungen nicht zentral verwaltet werden. Eine Einstellung die hier schnell unangenehm auffallen könnte, sind die Windows Updates. Auf einem Server ist es möglicherweise nicht gewollt, dass Updates automatisch und unkontrolliert heruntergeladen und installiert werden. Die erforderlichen Einstellungen, um das Verhalten zu ändern, können mit dem Kommandozeilenwerkzeug „sconfig“ angepasst werden. Das ist für Windows Server 2016 und 2019 möglich.

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VMware Workstation startet nach Update nicht mehr

Nachdem ich auf heise.de über eine kritische Lücke in VMware Fusion und Workstation informiert wurde, habe ich direkt meine VMWware Workstation auf meinem Firmen Notebook aktualisiert. Nach dem Update wollte Windows wie gewohnt einen Neustart, damit danach meine VMs wieder gestartet werden können. Zumindest ging ich genau davon aus. Allerdings erhielt ich beim Einschalten der VM den Hinweis, dass der „VMware Authorization Service“ nicht laufen würde.

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Blog jetzt mit automatischem Dark Mode

Kaum im neuen Jahr angekommen, schon gibt es die ersten Veränderungen. Webseiten, die je nach verwendetem Modus des Betriebssystems zwischen hellem und dunklem Modus wechseln, gefallen mir ausgesprochen gut. Gerade nachts in dunklen Räumen, empfinde ich einen dunklen Hintergrund mit heller Schrift als deutlich angenehmer zu lesen. Leider ist die Anzahl der Seiten, die einen Dark Mode anbieten bisher äußerst überschaubar.

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